Hochvolt- oder Niedervoltspeicher: Welches Batteriesystem passt zum jeweiligen PV-Projekt?

Mithilfe eines Batteriespeichers können Sie den überschüssigen Strom aus Ihrer PV-Anlage zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Diese Speicher lassen sich direkt im Zuge der Installation planen oder auch nachträglich installieren. Viel wichtiger ist die Frage, ob es ein Hochvolt- oder Niedervoltspeicher sein soll.

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Hochvolt-Speicher als Standard im Einfamilienhaus
Wenn Sie, wie die meisten privaten Nutzer, das Einfamilienhaus mit Solarstrom versorgen möchten, werden Sie früh auf den Hochvolt-Speicher von https://soltechshop.de stoßen. Diese Geräte sind für die Privatnutzung mittlerweile zum Standard geworden. Warum dem so ist, obwohl Hochvoltspeicher teurer sind? Durch die höhere Spannung fließen geringere Ströme, weswegen weniger Energie in Form von Wärme verloren geht. Auf lange Sicht erhöht sich der Wirkungsgrad Ihres PV-Systems damit deutlich. Vor allem bei größeren Strommengen für Wärmepumpen oder die Wallbox zum Elektroauto macht sich dieser Vorteil bemerkbar. Ein weiterer Grund für die Hochvolt-Batterie als Standard ist in der Regel der Wechselrichter, der ebenfalls auf Hochvolt ausgerichtet ist. Das DC-gekoppelte Speichersystem muss dann dementsprechend angepasst werden oder Sie tauschen den funktionsfähigen Wechselrichter.
Wann ein Niedervoltspeicher infrage kommt
Ein Hochvoltspeicher ist nun aber nicht automatisch besser als jedes Niedervoltsystem. Wollen Sie ältere PV-Anlagen nachträglich mit einem Speicher ausstatten, kann Niedervolt durchaus die sinnvollere Variante sein. Diese galten nämlich früher als Standard und entsprechend sind viele ältere Anlagen mit der Installation eines solchen Niedervoltspeichers kompatibel. Wichtig zu wissen: Ein Niedervolt-Speicher erfordert für die gleiche Leistung eine höhere Stromstärke. Dadurch wird die Verkabelung aufwendig, denn es müssen dickere Kabel verlegt werden. Vor allem bei einem geringeren Stromfluss ohne Wallbox oder Wärmepumpe kann ein solcher Speicher aber sinnvoll sein, da Sie in der Anschaffung Kosten sparen. Auch für eine später geplante Speicher-Erweiterung sind kleinere Niedervoltspeicher gut geeignet. Auf diese Weise sparen Sie bei der Installation erst einmal Kosten, ohne direkt die maximale Speicherkapazität abrufen zu müssen. Spätere Erweiterungen sind beim Niedervoltspeicher nämlich problemlos möglich.
Hochvolt- oder Niedervoltspeicher für Ihre Anlage finden
Trotz der individuellen Vor- und Nachteile von Hochvolt- und Niedervoltspeichern sollten sie diese nie separat von der Anlage betrachten. Häufig zeigt sich erst im großen Ganzen mit der Photovoltaikanlage und dem Wechselrichter, welche Lösung langfristig die sinnvollere ist.
Stellen Sie sich vor der Anschaffung folgende Fragen, um das passende Equipment für Ihre PV-Anlage zu finden:
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Ist die PV-Anlage neu geplant oder wird eine bestehende Anlage erweitert?
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Wie hoch ist der Stromverbrauch im Haushalt?
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Sind Wärmepumpe oder Wallbox vorhanden oder künftig geplant?
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Welcher Wechselrichter wird eingesetzt?
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Soll der Speicher später erweitert werden können?
